Sonntag, 19. Oktober 2014
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Kleiner Muntermacher

Freitag, 10. Oktober 2014
Surprise

Eine Kundin, total niedliche ältere Frau, der wir die Hosen gekürzt haben, brachte uns diese Originale aus den 50s. Ihre Mutter hatte ihr immer Kleider genäht. Sie hat sie aufbewahrt und uns geschenkt, nachdem sie unseren Shop gesehen hat. Lieben Dank.
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Kleine Süßigkeit
Süß, gell. Hat meine Schwester heute mitgebracht. Dafür hat sie von mir eine gläserne Tortenplatte mit Häubchen bekommen.
Montag, 6. Oktober 2014
Rockin' Monnem
Tatsächlich hing im Mai 2012 genau ein Plakat in Mannheim aus, dass die 3 Rockabillys ankündigte. Zumindest war es das Einzige, das ich entdecken konnte. Es war unser erstes Konzert.
Eigentlich wollten wir ja in Petticoat antreten, aber es war so eisig kalt und im Nachhinein wären wir mit dem Volumen niemals durch die Toilettentür gekommen. Also hatte es vielleicht auch sein Gutes.
Vertreten war nahezu alles, von schreienden Teeniegirlies bis hin zum wippenden Rentnerehepaar in der ersten Reihe. Es war ein ausgesprochen einzigartiges Erlebnis. Die Vorband empfanden wir einstimmig, als etwas langweilig, aber es kann auch daran gelegen haben, dass sie uns eine geschlagene Stunde "eingestimmt" haben. Lediglich das Mädel, das neben mir stand, konnte jeden Song mitsingen. Was irgendwie fast schon unheimlich war. Wir konnten nicht einmal den Text der Hauptband mitsingen.Meine Schwester Olesija, die mit den 50s nichts gemeinsam hatte und die Baseballs nicht einmal besonders gerne mochte, befand sich binnen weniger Sekunden auf der Bühne. Zusammen mit einem anderen Mädchen, das der Ohnmacht bereits sehr nahe war, musste sie eine Strophe von Hot 'N Cold singen. Wir haben kräftig applaudiert. Lustig war, als sie die drei der Reihe nach umarmen musste. Auf Sams breitem Rücken sahen ihre Hände wie die einer Spielzeugpuppe aus. Ihr Fazit war, dass der Security, der sie auf die Bühne gehoben hatte, als wäre sie eine Feder, definitiv das peinliche Gesinge wert war. Für Digger wird sie als die goldene Hose in Erinnerung bleiben.
Doch wir alle haben die monumentale Detailverliebtheit des Konzerts genossen. Gesang, Performance, Haare und Kleidung waren auf einander abgestimmt und es hat riesen Spaß gemacht, dabei zu sein. Eine Einlage mit identischem Karohemd-Look und Saxophon rundete das Ganze ab. Digger spielte Klavier, bis es wortwörtlich brannte. Hier ein kleines Bild, wie es in etwa ausgesehen hatte:
„Alles, was ich immer gewollt habe, war, Menschen zu helfen, sie zu lieben, sie aufzubauen, ihnen Freude zu machen.“
Elvis' Zitat passt perfekt, dass die 3 sich zu Herzen genommen haben. Keiner kann so gute Laune verbreiten, wie diese Band!
Sonntag, 5. Oktober 2014
3 Rockabillys made in Germany
Mittler Weile sind die Jungs soweit, dass sie ihre eigenen Songs machen. Bisher habe ich noch keine vergleichbare Band erlebt, die mich auf die gleiche Art mitreißen kann. Aber überzeugt auch selbst. Hier ist ihr Umbrella-Song, mit dem sie auf sich aufmerksam gemacht haben:
Ein lustiger kleiner Zufall, der mir vor einiger Zeit aufgefallen ist: In der Ausbildung musste ich ein Kostümkundebuch verfassen. Unter anderem habe ich auch über die 50s referiert. Bereits da hatte ich beim Thema Frisur der 50er ein Bild der drei benutzt. Erst als ich es nach 2 Jahren wieder in die Hand nahm und darin blätterte, kamen mir die Gesichter vertraut vor. Die Baseballs hatten sich schon damals eingeschlichen.
Fortsetzung folgt....
Zum Weinen. Leider ist die zweite Hälfte noch schlechter.
Emotionen waren kaum bis gar nicht vorhanden. Die Story besteht aus einer
Sammlung willkürlicher Szenen, die uns die Person Elvis näher bringen soll. Elvis’
Leben wird er definitiv nicht gerecht.
Seine Armeezeit wurde mit einem Telefonat
abgehandelt. Der Tod seiner Mum wurde auf eine derart plumpe Weise präsentiert,
dass es einen als Zuschauer beinahe belustigt. Das Telefon klingelt und dann
schreit Elvis, dabei wird dem Zuschauer eine lahme Aufnahme von Graceland bei
Nacht gezeigt. Was sich Regisseur und Kameramann dabei gedacht haben, erschloss
sich uns einfach nicht.
Mich beschlich auch das Gefühl Jonathan Rhys Meyers selbst hätte nicht viel Lust am Dreh. Na, wenigstens konnte er sich dann gut in die Rolle hineinversetzten. Denn der King hatte nach so vielen schlechten Storys auch keine Lust mehr.
Ich schäme mich in Grund und Boden, aber ein Highlight gab
es doch. Beeindruckend war die letzte Originalaufnahme von „If I can dream“,
das ich bis dato nicht kannte. Jonathans Performence fand ich dann aber weniger
gut, nachdem ich die Elvis’ Aufnahmen gesehen habe.
Schade ist, dass die Filmografie nicht einmal zu einem
harmonischen Ende finden konnte, wie bei dem Comebackspecial in
verschiedenen Takes zu sehen ist. Dort bedankt Elvis sich und tritt dann in den
Hintergrund.
Unbegreiflich ist, warum jemand, der so wenig Interesse an
Elvis Leben hat, dieses verfilmen soll. Kurz: Lieblose Ansammlung
unspektakulärer Szenen. Manch einem mag es gefallen. Mir nicht.
Freitag, 3. Oktober 2014
Teil I. Elvis-Filmografie (2005)
“Before
Elvis, there was nothing….” (John Lennon)
Wie ein kleines Kind habe ich mich auf diesen Film gefreut,
den ich trotz meiner regen Begeisterung für den King noch nicht gesehen hatte.
Leider muss ich schweren Herzens zugeben, dass ich die
Lieblosigkeit des Filmes beängstigend finde. Die Szenen waren sprunghaft und
unzusammenhängend aneinander gereiht. Meine Schwester, die mit Elvis nicht
weiter verbindet, als den Namen unseres Hundes war nicht selten verwirrt. Trotz
der Länge des Filmes und der ausgezeichneten Wahl der Schauspieler ist keine
Tiefe drin. Vor allem die deutsche Synchronisation ruiniert das gute Spiel der
Darsteller.
Erzwungen wirkte auch die Erwähnung bestimmter Lebensabschnitte.
Zitate wurden erzwungener Maßen eingefügt, wo man sie vielleicht hätte besser einsetzen
können. Obwohl sich die Macher keine Mühe gescheut hatten bei der Auswahl des
Casts (außer Bill und Scotty, die sind nun wirklich nicht gut), haben sie Elvis
Leben emotionslos abgehandelt. Meine Schwester fragte, ob Elvis Mum ein
Alkoholproblem hatte, da es durch gewisse Szenen nicht von der Hand zu weisen
war.
Der Film war aber dennoch sehenswert. Ich persönlich finde
Jonathan Rhys Meyers in der Hauptrolle sehr amüsant. Er hat Gestik und Mimik,
sogar die Sprache des King imitiert. Und er macht es gut.
Unterhaltsam fand ich es, als Elvis’ Eltern ihn im Kino
suchten, um ihm zusagen, dass sein Song im Radio gespielt wurde. Oder, als
Dixie ihn aufforderte, sich auf seine Hände zu setzen, damit er sich nicht
befummelt, während sie sich küssten. Ich mochte seinen „Blue sued Shoes“-
Auftritt.
Nun bin ich gespannt auf den zweiten Teil, seinen
Militärdienst in Deutschland und Priscilla.
Mittwoch, 1. Oktober 2014
50s Everywhere
Die 50s begegnen uns öfters im Alltag, als wir denken. Diese Zwiebackdose gibt es diese Woche im Aldi. Goldig, ne.
Dienstag, 30. September 2014
Hinter den Kulissen
Und so sah unser erstes Shooting aus. Hier seht ihr einen
kleinen Auszug, wie aus mir eine Lady wird.
Und das ist dann das Ergebnis:
Meine Schwester ist zum Glück Fotografin ;) Sie liebt die Vintage Optik und verwendet sie oft in ihren Motiven.
Namensgeber „Last Treasure“
| Dawanda-Shop |
„Mache eine Zeitreise,
die dich in der Gegenwart außergewöhnlich macht.“
Warum überhaupt Last
Treasure?
Dahinter verbirgt sich ein kleiner Dawanda Shop, den ich zusammen
mit meiner Schwester (nicht, diejenige, für die Elvis Presley ein Name aus
einem Science Fiction ist) führe. Er steckt noch in den Kinderschuhen, aber wir
arbeiten stetig daran, ihn zu erweitern. Drei Mal dürft ihr raten, was es dort zu kaufen gibt.
Richtig: 50s Fashion.
Wir haben beide eine Ausbildung zur Modedesignerin
gemacht, lieben Kostümkunde und vor allem die 50er Jahre. Meine erste
Anstellung war bei so einem kleinen Label. Der, ja, sehr vorhersehbar,
Rockabilly gemacht hat.
Gemeinsam haben wir uns Filme, Schauspieler und alte
Originalzeitschriten angesehen. Momentan entwickeln wir eine neue
Herbstkollektion. Selbstverständlich, alles in Handarbeit. Vom Schnitt bis zum fertigen Kleid, das sind alles wir. Sogar das Fotoshooting bleibt in unserem familiären, kleinen Rahmen. Seid also dabei, wenn es soweit ist.
Sonntag, 28. September 2014
„Nach wem klingst du?“ – „Ich klinge wie niemand.“
Meinen Blog möchte ich mit einem Eintrag zu meinem absoluten
Idol einweihen:
Elvis Presley
Angefangen hat alles, als ich eines Tages durch die Kanäle
im TV zappte. Auf Arte lief ein Elvis Film in schwarz-weiß: Jailhouse Rock. Nun
hat der Mann ja eine ordentlich anziehende Ausstrahlung, sodass ich irgendwie
hängen geblieben bin. Und wenn einmal mein Interesse geweckt ist, dann bin ich
gleich Feuer und Flamme. Ich hab sofort eine CD bestellt, Videos bei Youtube
angeschaut und alles über ihn gelesen, was ich finden konnte.
Elvis Presley, für
Scotty klang dies wie „ein Name aus einem Science-Fiction-Film.“
Was mich an Elvis am meisten fasziniert, ist, dass er aus so
ärmlichen Verhältnissen kam, ihn jedermann auslachte und ihm sogar wenig Talent
zugeschrieben wurde. Er war unscheinbar und schüchtern.
Er war ein Junge
gewesen, der kaum in der Lage war, einen Akkord zu spielen, als Lee nur einige
Jahre zuvor in den Courts versucht hatte, ihn zu unterrichten – von allen war
er derjenige mit den geringsten Aussichten auf Erfolg.
Für die älteren Jungs
war er ein nuschelnder, kleiner Junge vom Land, ein Muttersöhnchen, der ein
gewisses Maß an Respekt allein schon dafür verdient, dass er sich nicht
vertreiben ließ.
Ein Jahr suchte er täglich Sun Records auf, in der Hoffnung Musik
zu machen und erhört zu werden. In der Elvis Biografie von Peter Guralnik gibt
es eine wirklich ausführliche und interessante Sammlung von Zitaten. Menschen,
die ihren ersten Eindruck schildern, als ihnen Elvis Presley begegnete.
„Sein Englisch war
furchtbar … aber er hatte etwas warmes und sanftes an sich, auf das die Leute
reagierten.“
Jeder verhält sich auf
eine ziemlich vorhersehbare Weise, mit Ausnahme des träumerischen Jungen am
Rande des Fotos. Für Elvis ist es, als wäre er in einem fremden Land ausgesetzt.
„Er war immer extrem
schüchtern, konnte nicht tanzen und spielte manchmal nur wenn das Licht aus
war.“
Ich mag den 50er Elvis am meisten. Da war er so natürlich,
hat cool getanzt und mir immer gute Laune bereitet. Seine Rock’n’Roll Hits finde
ich mitreißend. Die Balladen sind zwar schön, aber ich höre sie nicht so oft.
In den 70ern ist sein Gesang gefestigt, professionell. Aber ich mag eine
Anfänge. Allein, was er mit seiner Musik ausgelöst hat, ist in unserer heutigen
Zeit fast unvorstellbar.
Wie soll man Elvis’ Hüftschwung vulgär finden, wenn
man heute im Nachmittagsfernsehen eine Tussi nackt auf einer Abrissbirne hin
und herschwingen sieht? Aber damals war das eben so. Er war eine Explosion und
das spürt man noch immer in seiner Musik.
„Er ist einfach ein
riesiger, wunderschöner Haufen verbotener Früchte.“
Übrigens, das hier ist auch ein Elvis. Ein kleiner Münsterländer-Mix aus dem Tierheim. Soviel
Energie und gute Laune, wie er versprüht, passt der Name sehr gut. Und…. er
kann sogar tanzen.
Abonnieren
Kommentare (Atom)











