Sonntag, 5. Oktober 2014

Fortsetzung folgt....

Zum Weinen. Leider ist die zweite Hälfte noch schlechter. Emotionen waren kaum bis gar nicht vorhanden. Die Story besteht aus einer Sammlung willkürlicher Szenen, die uns die Person Elvis näher bringen soll. Elvis’ Leben wird er definitiv nicht gerecht. 

Seine Armeezeit wurde mit einem Telefonat abgehandelt. Der Tod seiner Mum wurde auf eine derart plumpe Weise präsentiert, dass es einen als Zuschauer beinahe belustigt. Das Telefon klingelt und dann schreit Elvis, dabei wird dem Zuschauer eine lahme Aufnahme von Graceland bei Nacht gezeigt. Was sich Regisseur und Kameramann dabei gedacht haben, erschloss sich uns einfach nicht.

Mich beschlich auch das Gefühl Jonathan Rhys Meyers selbst hätte nicht viel Lust am Dreh. Na, wenigstens konnte er sich dann gut in die Rolle hineinversetzten. Denn der King hatte nach so vielen schlechten Storys auch keine Lust mehr.

Ich schäme mich in Grund und Boden, aber ein Highlight gab es doch. Beeindruckend war die letzte Originalaufnahme von „If I can dream“, das ich bis dato nicht kannte. Jonathans Performence fand ich dann aber weniger gut, nachdem ich die Elvis’ Aufnahmen gesehen habe.


Schade ist, dass die Filmografie nicht einmal zu einem harmonischen Ende finden konnte, wie bei dem Comebackspecial in verschiedenen Takes zu sehen ist. Dort bedankt Elvis sich und tritt dann in den Hintergrund.

Unbegreiflich ist, warum jemand, der so wenig Interesse an Elvis Leben hat, dieses verfilmen soll. Kurz: Lieblose Ansammlung unspektakulärer Szenen. Manch einem mag es gefallen. Mir nicht. 

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